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Aktuelles

Treyer erweitert die Produktion in Bad Peterstal

Großbaustelle am Ortseingang von Bad Peterstal: Die Firma Treyer Paletten erweitert ihre Produktion. Die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten und liegen im Plan. Mitte Juni soll die Produktion anlaufen.

Die Bauarbeiten auf dem Ge­lände der Firma Treyer Palet­ten am Ortseingang von Bad Peterstal liegen voll im Zeit­plan. Und das ist auch gut so: Denn Mitte Mai wird die neue Palettenproduktionsanlage angeliefert. Schon im Juli ist deren Inbetriebnahme geplant, berichtet Bernd Kuderer, Tech­nischer Betriebsleiter des Un­ternehmens.

Für die Optik der neuen Ge­bäude habe man bereits viel Lob erhalten. Den Platz zwi­schen B28 und Rench konnte das Unternehmen in Abstim­mung mit den Behörden op­timal nutzen. Zur Höhe der Investition will das Unterneh­men keine Auskunft geben.

Möglich ist der schnelle An­lauf der Fertigung, weil die An­lage beim Hersteller, der Firma Weimer Maschinenbau im bay­rischen Odenwald schon aufge­baut und getestet wird. »Erst, wenn die Anlage richtig gut läuft, wird sie dort abgebaut«, erzählt Kuderer, der die Opti­mierungsarbeiten beim Her­steller begleitet. Wenn die neue Palettenfer­tigung aufgebaut wird, kom­men eine Woche lang zehn bis zwölf Lkw ins Renchtal, auf de­nen die Einzelteile verladen sind. Vier Wochen sind für die Montage der Palettenprodukti­on geplant. 

Kein Zeitverlust mehr
 

Bis dahin wird Ende April noch das Gelände asphaltiert. Witterungsbedingte Probleme erwartet Kuderer in den nächs­ten Wochen nicht mehr. »Zwi­schendrin hatten wir wegen Frost und aufgeweichtem Bo­den etwa zwei Wochen an Zeit verloren. Das konnten wir aber an anderer Stelle wieder auf­holen. « Genauer gesagt ist da­für der Generalunternehmer, die Firma Rendler Bau, verant­wortlich.

In der neuen Anlage, die zu den modernsten ihrer Art ge­hört, ist viel Technik verbaut. »Mit Robotern werden die Bret­ter aufgelegt und automatisch vermesssen und überprüft.« Für die Mitarbeiter bedeute das eine große Arbeitserleich­terung. »Vieles geht einfach auf Knopfdruck. An der neuen Ma­schine haben wir viel kürzere Rüstzeiten. Damit lassen sich auch kleinere Lose wirtschaft­lich produzieren«, erklärt Ku­derer. 

Entlastung für Anwohner
 

Die neue Produktionsanla­ge könne vollständig autark arbeiten: mit eigener Heizung, Druckluft und Absaugung so­wie eigenem Ein- und Auslade­bereich, was die Anwohner an der Stöckmatt entlaste. Am an­deren Ufer der Rench steht die bisherige Fertigung. Verbun­den sind die beiden Betriebstei­le mit einer Brücke.

Wenn die Umstellung abge­schlossen ist, wird die alte An­lage nur noch für bestimm­te Paletten eingesetzt werden. Den Umfang könne man dort, so Kuderer, zunächst redu­zieren. Dort gebe es damit in den nächsten Jahren Spiel­raum für weiteres Wachstum. Die neue Anlage soll nach ei­ner Übergangsphase im Zwei-Schicht-Betrieb voll ausgelas­tet werden.

Die Lagerhalle ist fast fer­tig. Bis der Einzug in die neu­en Büroräume erfolgen kann, wird es nach Auskunft des Be­triebsleiters voraussichtlich Ende Juli werden. »Da kommt es aber auf ein paar Wochen nicht an.«